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Wenn jetzt der Sommer richtig Hitze bringt, träumen alle - nicht nur die Schüler und ihre Lehrer - von „hitzefrei“. Wer möchte nicht alle einengenden Kleidungsstücke ablegen, in luftige Sandalen steigen und irgendwo im Schatten die Seele baumeln lassen …

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Offenes Feuer, lodernde Flammen und glimmende Glut faszinieren uns Menschen seit jeher mit magischer Anziehungskraft. Ob daher das Grillen so beliebt ist? Gerade jetzt gehört das Garen, Braten und Rösten unter freiem Himmel wieder zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Und neben dem ganz einfachen (und immer leckeren) „Würstchen im Brötchen“ und fernab von „majonäsigem Nudelsalat“ als Beilage hat sich eine Barbecue-Kultur entwickelt, die vor Vielfalt - und vor Überraschungen - nur so strotzt. Jan Eismann von Kösters Wohnkultur am Prinzipalmarkt 45 über Bierdosenhähnchen, Stockbrotkordeln und Radicchio im Schinkenschlafrock …

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Der Countdown läuft, alle Welt wartet auf den heutigen Start der Fußball-WM und auch am Prinzipalmarkt stellen sich die Kaufleute auf die Euphorie rund um das Turnier in Südafrika ein. Und dabei entwickeln die Teams in den Häusern unter den Bögen erstaunliche Kreativität …

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Auch wenn Mode und Stil Ausdruck von Individualität und Persönlichkeit sind, gibt es Saison für Saison so genannte „Must Haves“, die sich zu Strömungen oder gar Trends entwickeln. Die Kaufleute vom Prinzipalmarkt beobachten (und prägen!) diese Entwicklungen immer wieder mit Spannung - und mit großer Freude an den Variationen des jeweiligen Themas. Was sind die „Must Haves des Sommers 2010?“, fragten wir so in diesen Tagen am Prinzipalmarkt …

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Um eine weitere „Genussfacette“ reicher ist das Angebot der Gemeinschaft „Kaufleute vom Prinzipalmarkt“: Neben dem Caféhaus Kleimann und der Traditionsgaststätte Stuhlmacher gehört jetzt auch das 2009 eröffnete „pain & gâteau“ der münsterschen Familie Krimphove zur Runde der Prinzipalmarktkaufleute. „Genuss-Aspekte gehören zu den wichtigsten Faktoren bei Bummel und Begegnungen auf dem Prinzipalmarkt“, weiß Nico Osthues, Sprecher der Kaufleutegemeinschaft. Und im Folgenden lesen Sie, wie „Genießen“ am Prinzipalmarkt aussieht, duftet, schmeckt …

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Halbzeit für Spargelgenießer! - jetzt, wo es endlich richtig warm wird und der Spargel wächst und wächst und wächst, wird es allerhöchste Zeit, lieb gewonnene und ganz neue Rezepte für das weiße und grüne Gold auszuprobieren und zu servieren. Nachdem Jan Eismann von Kösters Wohnkultur Ende April zu Beginn der Spargelzeit ein außergewöhnliches Spargelmenu mit Crêpes, Ragout und Eis empfohlen hat (siehe weiter unten in dieser Spalte), geht es jetzt zurück zu den Wurzeln: mit Spargelcremesuppe!

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Wenn am Samstag, 31. Juli und Sonntag, 1. August 2010 donnernde Pferdehufe und rund 3.500 Besucher den Hugerlandshof in Münster in einen Schauplatz der besonderen Art verwandeln, heißt es wieder „Polo Picknick“ (jetzt schon vormerken!) in Münster. Doch nicht nur bei Sportarten wie Polo (oder etwa Golf, Segeln und Tennis) spielen „Polohemden“ eine tragende Rolle. Auch in der Stadt und am Strand sind die Klassiker der Freizeitbekleidung nicht wegzudenken. Am Prinzipalmarkt ist die Auswahl riesengroß und erfreulich bunt …

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Viel Spaß haben alle Kinder von 6 bis 10 Jahren, deren Eltern das Angebot des „Maxi-Turms“ am Prinzipalmarkt 15 nutzen. Denn während die Eltern bei Museumsbesuch, Cafépause, Shopping-Bummel oder Erledigungen ihre Zeit in der Innenstadt entspannt nutzen, spielen ihre Kinder nach Herzenslust im Stadthausturm, nur wenige Meter vom historischen Rathaus entfernt …

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Wenn auch Ihre innere Stimme derzeit ständig „Raus aus dem Haus!“ ruft und Sie zum Bummeln in Richtung Innenstadt, in die Straßencafés zum Entspannen und auf das Fahrrad raus ins Grüne zieht … dann geht es Ihnen wie vielen Anderen. Gerade nach dem langen und kalten Winter freuen wir uns auf Bewegung an der frischen Luft, auf Begegnungen unter blauem Himmel und auf jede freie Minute, die wir in der Natur verbringen können. Die Kaufleute vom Prinzipalmarkt kennen dieses Gefühl und haben reichlich Ideen dazu …

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Endlich Spargelzeit! Auf den Feldern der heimischen Spargelbauern herrscht aktive Betriebsamkeit und Spargel-Fans freuen sich auf abwechslungsreiche Variationen des „königlichen Gemüses“. Auch Jan Eismann von Kösters Wohnkultur gehört zu den absoluten Spargel-Liebhabern und hat sich daher für die Leser der Prinzipalmarktwebsite persönlich auf die Suche nach unkomplizierten, aber überzeugenden Rezepten für eine komplette Spargel-Speisenfolge gemacht. Voilà - das Kösters-Spargel-Menü!

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Rosenmontagszug: Karnevalisten in WM-Form

Umgeben von Raubkätzchen spielt OB Lewe den Dompteur.Foto:
Umgeben von Raubkätzchen spielt OB Lewe den Dompteur.Foto:
(Oliver Werner)


Münster - Der Rosenmontagszug war zumindest in einer Beziehung weltmeisterlich: Da, wo es um die Fußball-WM 2010 ging, ließen die Wagenbauer an Deutlichkeit wenig zu wünschen übrig. „So sehen Sieger aus“, hieß es beispielsweise auf einem Wagen. Und ein anderer verkündete unmissverständlich: „Jetzt werden wir wieder Weltmeister.“ Da wurde es den bis zu 85 000 Zuschauern (Polizeischätzung) an den Straßenrändern trotz frostiger Temperaturen warm ums Herz. Zumal der Zug auch sonst über weite Strecken seinem Motto „Volles Rohr Karneval“ gerecht wurde.

Erwartungsgemäß stark vertreten im Zugprogramm war diesmal die Kommunalpolitik - die mit dem Acht-Parteien-Heckmeck ja auch beste Vorlagen geliefert hatte. So reimten die Obergeister „Ratbeschlüsse fallen schwer, Sechserbande mauert sehr“ und präsentierten dazu ein paar überdimensionale WN-Karikaturen. Die KG Soffie von Gievenbeck ließ das CDU/FDP-Koalitionsschiff gegen einen Mehr-Parteien-Eisblock brettern. Und bei der KG Pängelanton hieß es: „Markus hat´s geschafft - hoffentlich auch gerafft.“

Der Wagen der Sparda-Bank (Motto: „Wechselnde Mehrheiten“) zeigte Oberbürgermeister Markus Lewe als Zirkusdirektor mit einem Feuerreifen - umgeben von lauter süßen Raubkätzchen. Mit denen es der richtige OB vermutlich auch lieber zu tun hätte als mit den störrischen Politlöwen im Rathaus . . .

Ansonsten war fast alles im Zug vertreten, was in den letzten Monaten Schlagzeilen gemacht hat - von der „Traumhochzeit“ in Berlin bis zur Abwrackprämie, von der Bankenkrise bis zum Klimagipfel, vom Picassoplatz bis zur Hiltruper „Trockenrutsche“. Und die „Düörper Jungs“ hatten kurzfristig auch noch das Kamelle-Verbot auf die Schüppe genommen: „Bonbons werfen geht hier nicht, in Münster gilt die Tütenpflicht.“

Für fantasievolle Farbtupfer sorgten wie immer die Holländer mit zum Teil wahnwitzigen Konstruktionen. Eine davon sorgte freilich auch für Aufregung: Weil eine Giraffenhals-Hydraulik ihren Geist aufgab und demontiert werden musste, ging´s beim Zugstart drunter und drüber. Was den „Lindwurm der Freude“ aber nicht hinderte, anschließend zügig wie selten durch die Stadt zu juckeln.

Den Schlusspunkt setzte der prächtige Wagen der Prinzengarde mit Prinz Andreas IV., der noch einmal sein Motto hochleben ließ: „Volles Rohr Karneval.“

Zugkommandant Dr. Helge Nieswandt war am Ende denn auch zufrieden: „Die Wagenbauer haben einiges dazugelernt“, meinte er - und auch das Publikum: „Das schien mir fröhlicher und aufgeräumter als sonst.“

16 · 02 · 10


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